Nisyros

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Nisyros vom Nordwesten aus gesehen

Nisyros (griech. Νίσυρος) liegt südlich von Kos. Die Insel verfügt über einen aktiven Vulkan, der auch touristisch die Hauptattraktion darstellt. Nisyros verfügt über zwei Häfen, beide an der Nordseite der Insel. An der nordöstlichen Seite befindet sich der Hafen von Paloi, im Nordwesten der Stadt- und Fährhafen des Hauptortes Mandraki.

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[Bearbeiten] Häfen und Ankerplätze

[Bearbeiten] Hafen Mandraki

Koordinaten: 36° 36.8'N, 027° 08.4' E


Der Stadthafen von Mandraki bietet einige Liegeplätze für Yachten, welche vor Buganker am Westpier festmachen können. Die Liegeplätze sind gut, jedoch soll bei dem in den Sommermonaten vorherrschendem Etesien aus NW Schwell im Hafen stehen. Bei dem Anlegen sollte man darauf achten, nicht zu nah an den südlichen Pier zu kommen, da dort die Wassertiefe stark abnimmt. Der Nordpier ist für Fähren und Ausflugboote reserviert. Die Infrastruktur in Mandraki ist relativ gut. Es gibt direkt an der Pier eine Bar, Wasser kommt - wie hierzulande allgemein üblich - per Tankwagen. Toiletten befinden sich in der Nähe des Nordpiers. Am Südpier befindet sich zudem ein Hotel, in dem für ein paar Euro geduscht werden kann (sofern es nicht ausgebucht ist). Mandraki selbst verfügt über diverse Restaurants, die jedoch sehr touristisch ausgelegt sind (einschließlich ausgestellter Fotos der Speisen). Verlässt man jedoch die Promenade, findet man auch alternative Restaurants in den Gassen des Ortes. Dort befinden sich auch Läden und Auto-/Mopedvermietungen.

[Bearbeiten] Hafen Paloi

Paloi, Nisyros, Mai 2009
Hafenplan Pali, Nisyros, Okt 2011

Koordinaten: 36° 37.15'N, 027° 10.25' E


Dieser Hafen ist besser als Mandraki gegen Schwell geschützt. Allerdings ist dieser Hafen auch deutlich enger und vor allem flacher. Für Yachten hinreichende Wassertiefen findet man am an der Nord- und Südpier. Letzere ist seit dem Jahr 2009 fertig gestellt und für Yachten entsprechend vertieft worden. Tiefer in den Hafen hinein nach Westen wird es jedoch weiterhin flach. Im Zuge dieser Hafenerweiterung wurden auch Strom- und Wasseranschlüsse installiert. Dieser Hafen ist sehr beliebt und entsprechend früh voll. Yachten liegen vor Buganker. Leider hält der Grund nur bedingt gut.

Die Atmosphäre in diesem Ort ist deutlich gemütlicher als in Mandraki: keine Souvenierbuden, keine Touristenbusse, nur ein paar nette Tavernen am Hafenbecken. Wenn man von hier aus den Volcano besichtigen möchte, ist es am bequemsten, sich einen PKW oder einen Motorroller für wenig Geld direkt am Hafen auszuleihen. Mit dem Bus muß man den Umweg über Mandraki (entgegengesetzte Richtung) in Kauf nehmen.

2011 Alle Arbeiten sind abgeschlossen und der Hafen hat nun Platz für ca. 35 Yachten. An allen Positionen des Süd und Nord Kai stehen Strom und Wasseranschlüsse zur Verfügung. Strom wir mit 5 Euro/tag berechnet. Wasser mit einer Pauschale von 5 Euro pro Tankvorgang. Zu beachten ist, dass der Hafen nach Westen in einen seichten Strandbereich übergeht. Am Nord und Süd Kai beträgt die Tiefe je nach Liegeplatz zwischen 2 und 3m

Herbst2012: Achtung: Hafeneinfahrt ist zumindest stellenweise flacher als die Plätze im Hafen. Wir hatten 2,23 m Tiefgang und das Echolot zeigte in der Einfahrt 0 m. Wir kamen trotzdem ohne Problem rein. Drinnen, am Südkai, hatten wir lt. Echolot noch 30 - 40 cm unterm Kiel. [1]

2011 Restaurant Aphrodite bietet neben guten und preiswerten Essen, kostenlos WLAN, WC/Dusche und Waschmaschinenbenutzung. Im Haus daneben ist ein kleiner Supermarkt. Ein kleiner Marine-Store ist in Mandraki, auf der Choris Onoma Strasse.

[Bearbeiten] Tipps

  • Volcano, Nisyros, 2006
    Lohnenswert ist ein Ausflug in die Kraterlandschaft des Vulkans von Nisyros. Man kann versuchen, sich einer geführten Busreise anzuschließen, oder mit einem ab und an fahrenden Linienbus zu den Kratern zu kommen. In jedem Fall kommt man mit in beiden Hafenorten erhältlichen Mietfahrzeugen dorthin (Pkw wie auch Zweiräder).
  • Ein ganz besonderes Erlebnis ist es, wenn man den Weg in die Kraterebene auf Schusters Rappen zurück legt. Für dieses Vorhaben sollte man einen ganzen Tag einplanen, eine ordentliche Wandergrundausstattung ist dringendst empfohlen, denn es geht zuweilen über nicht geführte Wege oder auch einfach nur über Stock und Stein. Der Abstieg in die Caldera und schließlich in die Krater mit den vor sich hin brodelnden Fumurolen sind allein schon ein Besuch wert.
  • Ist man mit dem Motorroller zum Krater gefahren, lohnt die Weiterfahrt bis zum Städtchen Nikia. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick Richtung türkische Küste und das im Süden liegende Tilos.


[Bearbeiten] Informationsstand und -quellen

  1. besucht im Oktober 2012 von Martin mit einer Jeanneau 53

[Bearbeiten] Weblinks

http://www.hafenfuehrer.at/aegaeis2/text/120.htm

Informationen zu Paloi bei insidersegeln.de.

Nisyros Hafen Paloi (Pali), gut geschützter Liegeplatz

[Bearbeiten] Bildergallerie

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